An eurem Hochzeitstag zählt niemand Stunden. Ihr erlebt Umarmungen, wartet auf das Ja, verliert euch in Gesprächen und merkt irgendwann, dass die Tanzfläche längst voll ist. Erst im Angebot wird daraus plötzlich eine Zahl: vier Stunden, sechs Stunden, acht Stunden. Aber welche Geschichte in dieser Zeit festgehalten wird, steht dort nicht automatisch dabei.

Genau deshalb lassen sich die Kosten eines Hochzeitsfotografen nicht sinnvoll vergleichen, solange die Angebote nicht dieselbe Hochzeit meinen. Der günstigere Betrag kann genau richtig sein. Vielleicht endet er aber kurz vor dem Moment, der euch am wichtigsten ist. Der höhere kann mehr enthalten, als ihr überhaupt braucht. Entscheidend ist nicht die größte Zahl an Leistungen, sondern der Umfang, der zu eurem Tag passt.

Fragt zuerst: Was soll von diesem Tag bleiben?

Bevor ihr Preise anfragt, geht euren Hochzeitstag einmal gemeinsam im Kopf durch. Nicht minutengenau, sondern von Gefühl zu Gefühl: die Ruhe am Morgen, der First Look, die Trauung, eure Familien, das Essen, die Reden, das erste Lied und den Moment, in dem niemand mehr auf die Uhr schaut.

Markiert danach drei Arten von Momenten:

  • Die müssen mit hinein, weil sich eure Geschichte sonst unvollständig anfühlen würde.
  • Die wären schön, wenn Zeit und Budget dazu passen.
  • Auf die könnt ihr verzichten, ohne sie später zu vermissen.

So findet ihr heraus, wann die Begleitung wirklich beginnen und enden sollte. Vielleicht braucht ihr keine Bilder vom kompletten Getting Ready, möchtet aber unbedingt die Gratulationen nach der Trauung behalten. Vielleicht ist euch die Party wichtiger als ein langer Paarshooting-Block. Es gibt darauf keine allgemeingültige Antwort. Es gibt nur eure.

Lasst alle Angebote denselben Tag erzählen

Schickt jeder Fotografin und jedem Fotografen dieselben Eckdaten: Datum, Orte, ungefähre Gästezahl, gewünschter Beginn und die Momente, die unbedingt dazugehören. Wenn ihr zwischen zwei Varianten schwankt, sagt auch das offen.

Eine kurze Begleitung von Trauung und Sektempfang umfasst meist nur wenige Stunden. Eine Reportage vom Getting Ready bis zum Dinner oder bis in die Feier begleitet dagegen einen großen Teil des Tages. Das sind zwei völlig verschiedene Umfänge und deshalb normalerweise auch deutlich verschiedene Preise.

Vergleicht also zuerst Angebote, die wirklich dieselben Teile eurer Hochzeit enthalten. Doch selbst bei derselben Begleitungszeit fotografieren zwei Menschen nicht automatisch denselben Tag. Erfahrung, Bildsprache, Nähe zu euren Gästen, Aufmerksamkeit für kleine Situationen und die spätere Auswahl verändern, wie sich eure Reportage anfühlt. Der Preis allein erzählt euch nicht, welche Bilder am Ende bei euch bleiben.

Diese Punkte machen den Preis wirklich vergleichbar

Ihr braucht keine riesige Tabelle. Eine kurze Gegenüberstellung reicht:

Schaut bei jedem Angebot aufDie konkrete Frage dazu
BegleitungszeitWann beginnt und endet die Fotografie?
Erzählte MomenteWelche Teile des Tages liegen in diesem Zeitraum?
Orte und WegeWelche Adressen und Fahrten sind berücksichtigt?
Person vor OrtWer fotografiert eure Hochzeit tatsächlich?
Bilder danachWas wird ausgewählt, bearbeitet und wie übergeben?
Zusätzliche KostenWas gilt für Verlängerung, Album oder eine selten notwendige Übernachtung?
ÄnderungenWas passiert bei Verschiebung, Storno oder Ausfall?

Wenn eine Antwort fehlt, ist das nicht sofort ein schlechtes Zeichen. Es ist einfach eine Frage, die vor eurer Entscheidung noch geklärt werden sollte.

Stunden allein erzählen noch keine Geschichte

Die Dauer ist wichtig, aber sie sagt wenig darüber aus, wie vollständig sich die Bilder später anfühlen. Eine Stunde kann Trauung, Auszug und die ersten Gratulationen enthalten. Sie kann aber auch fast vollständig durch Warten und einen Ortswechsel vergehen.

Schaut deshalb auf Start- und Endpunkt. Beginnt die Begleitung erst mit dem Einzug, fehlen vielleicht das Ankommen und die Nervosität davor. Endet sie direkt nach dem Essen, bleiben Reden und die erste Energie der Feier draußen. Das muss nicht falsch sein. Es sollte nur eine bewusste Entscheidung sein.

Auch ein Paarshooting braucht nicht automatisch einen riesigen Block. Oft lassen sich kurze ruhige Momente besser in den Tag einfügen, ohne dass ihr lange von euren Gästen verschwindet. Gute Planung schützt nicht nur eure Bilder, sondern vor allem eure Zeit miteinander.

Was bei Pollography den Rahmen bestimmt

Bei Pollography könnt ihr zwischen drei Begleitungsformen wählen: einer kurzen Reportage von etwa zwei Stunden rund um Standesamt und Sektempfang, einer siebenstündigen Hochzeitsreportage und einer langen Reportage mit mindestens zwölf Stunden. Bei der langen Begleitung richtet sich der Start nach eurem Tag. Sie kann euch vom frühen Morgen bis 24 Uhr begleiten. Die konkreten Preise besprechen wir persönlich, damit ihr nicht nur eine Zahl seht, sondern versteht, welche Momente und Leistungen darin enthalten sind.

Pollo fotografiert Hochzeiten normalerweise allein vor Ort. Kim begleitet euch besonders beim ersten Kontakt, bei Planung und Organisation und später bei der Bildbearbeitung. Wenn sich zwei Getting Readys zeitlich überschneiden und die Orte nah beieinanderliegen, planen wir die Vorbereitungen so, dass Pollo beide Seiten nacheinander dokumentieren kann. Eine Vorbereitung beginnt zum Beispiel ein paar Minuten früher, anschließend wechselt er direkt zum zweiten Ort. Mit 15 Jahren Foto- und Videoerfahrung funktionieren solche Übergänge schnell und ruhig.

Nach der Hochzeit bekommt ihr eure gelungenen, fertig bearbeiteten Bilder in einer privaten Online-Galerie. Die Anzahl entsteht aus der Länge und dem tatsächlichen Verlauf eures Tages und nicht aus einer künstlichen Begrenzung. Einen Eindruck von Reportagen, Arbeitsweise und Begleitungsformen findet ihr auf unserer Seite Hochzeitsfotograf.

Achtet auf Bildbegrenzungen und spätere Einzelpreise

Schaut genau hin, ob ihr nach der Hochzeit alle gelungenen Bilder eurer Reportage bekommt oder nur eine vorher festgelegte Anzahl. Manche Angebote begrenzen die bearbeitete Galerie zum Beispiel auf 200, 400 oder 500 Bilder. Jedes weitere Bild muss anschließend einzeln gekauft werden. Was zunächst günstig wirkt, kann dadurch später deutlich teurer und vor allem unnötig unangenehm werden.

Plötzlich müsst ihr entscheiden, welche Erinnerung euch den zusätzlichen Preis wert ist. Vielleicht lasst ihr ein Bild zurück, an das ihr Jahre später noch denkt. Wir finden, dass dieses Gefühl rund um eine Hochzeit keinen Platz haben sollte.

Bei Pollography müsst ihr nach der Hochzeit keine einzelnen Bilder nachkaufen. Ihr bekommt alle gelungenen und fertig bearbeiteten Bilder eurer Reportage in einer privaten Online-Galerie. Falls ein anderes Angebot eine Bildgrenze enthält, lasst euch vorher schriftlich nennen, wie viele Bilder dazugehören und was jedes weitere Bild kostet.

Die Anfahrt übernehmen wir

Die Anfahrt übernehmen wir grundsätzlich selbst. Das gilt auch dann, wenn eure Hochzeit nicht direkt in Berlin stattfindet. Nur wenn bei einer sehr frühen Startzeit oder einer weit entfernten Feier wirklich eine Übernachtung nötig wird, sprechen wir das persönlich mit euch ab. Das kommt selten vor und steht dann klar im Angebot.

Nennt deshalb von Anfang an alle bekannten Orte, auch das Hotel fürs Getting Ready oder eine zweite Adresse für die Feier. So können wir Wege und eine selten notwendige Übernachtung realistisch einplanen. Bei einer längeren Reportage gehört außerdem die Verpflegung für Pollo am Hochzeitstag zur gemeinsamen Planung.

Für Hochzeiten außerhalb der Stadt findet ihr weitere Hinweise in unserem Guide für Hochzeitsfotografie in Brandenburg. Wenn ihr nur eine standesamtliche Begleitung plant, hilft euch der Berliner Standesamt-Guide, einen realistischen Zeitraum zu finden.

Der niedrigste Preis ist nicht automatisch zu wenig

Ein kleines Angebot kann perfekt sein, wenn es genau die Momente enthält, die euch wichtig sind. Ihr müsst keine ganztägige Reportage buchen, nur weil sie umfangreicher klingt. Andersherum spart ihr wenig, wenn ihr später merkt, dass ein entscheidender Teil eures Tages außerhalb der gebuchten Zeit lag.

Fragt euch bei jedem Angebot:

  • Fühlen wir uns mit der Person wohl genug, um sie so nah an unseren Tag zu lassen?
  • Erkennen wir uns im Stil und in vollständigen Reportagen wieder?
  • Sind unsere wichtigsten Momente zeitlich wirklich enthalten?
  • Verstehen wir, was wir nach der Hochzeit bekommen?
  • Ist der Gesamtpreis mit möglichen Extras klar?

Wenn diese Antworten stimmen, wird der Preis nicht unwichtig. Aber er steht endlich im richtigen Zusammenhang.

So kommt ihr zu einem ehrlichen Preis

Für ein konkretes Gespräch braucht ihr noch keinen fertigen Minutenplan. Datum oder Zeitraum, Orte, ungefähre Gästezahl und eure wichtigsten Tagesabschnitte reichen für den Anfang. Über die Terminseite könnt ihr euch einen unverbindlichen Rückruf aussuchen.

Wir hören uns an, was ihr plant, sagen ehrlich, welcher Umfang aus unserer Sicht dazu passt, und beantworten eure Fragen. Danach könnt ihr unser Angebot in Ruhe mit anderen vergleichen. Ohne künstlichen Zeitdruck und mit dem Wissen, welche Erinnerungen der genannte Betrag tatsächlich umfasst.

Häufige Fragen

Was kostet eine Hochzeitsbegleitung bei Pollography?

Ihr könnt zwischen einer kurzen Reportage von etwa zwei Stunden rund um Standesamt und Sektempfang, einer siebenstündigen Reportage und einer langen Begleitung mit mindestens zwölf Stunden wählen. Die konkreten Preise und den passenden Rahmen besprechen wir persönlich.

Was gehört bei Pollography zu unserer Begleitung?

Ihr bekommt eine auf euren Tag abgestimmte Begleitung und alle gelungenen, fertig bearbeiteten Bilder in einer privaten Online-Galerie. Ihr müsst keine weiteren Bilder einzeln nachkaufen. Zeitraum, Orte und alle weiteren konkreten Leistungen stehen in eurem persönlichen Angebot.

Ist die Anfahrt bei Pollography im Preis enthalten?

Ja. Die Anfahrt übernehmen wir grundsätzlich selbst. Nur eine selten notwendige Übernachtung besprechen wir vorher persönlich mit euch und halten sie klar im Angebot fest.

Fotografieren bei Pollography immer zwei Personen?

Nein. Pollo fotografiert Hochzeiten normalerweise allein vor Ort. Kim begleitet besonders Kontakt, Planung, Organisation und Bildbearbeitung. Zeitlich nahe Vorbereitungen planen wir so, dass Pollo beide Seiten nacheinander dokumentieren kann.

Wie lassen sich Angebote für Hochzeitsfotografie fair vergleichen?

Gebt allen angefragten Personen dieselben Eckdaten zu Datum, Orten und wichtigen Momenten. Vergleicht dann Begleitungszeit, Person vor Ort, Bildübergabe und mögliche Zusatzkosten. So seht ihr, was hinter dem jeweiligen Gesamtbetrag steckt.